Was soll denn diese Zeitung?

Also ehrlich, gibt es nicht schon genug Werbung? Und dann für den christlichen Glauben? Glaubt heutzutage überhaupt jemand noch an diese alten Geschichten? Haben wir nicht ganz andere Probleme?

Offensichtlich kann der persönliche Glaube für einige Menschen Halt und Sicherheit sein. Die vier Bücher der Bibel, die das Leben von Jesus beschreiben, wurden nicht umsonst „Evangelium“ = „Frohe Botschaft“ genannt. Einen liebenden Gott zu kennen kann wichtiger sein als die nächste Beförderung, der nächste Urlaub oder das nächste Auto. Einen liebenden Gott sogar persönlich zu kennen, kann Halt geben, inneren Frieden, Zuversicht und Hoffnung. Und wer hat das alles schon?

Um den christlichen Glauben bekannter zu machen haben sich darum einige Christen aus Oranienburg zusammengetan und verteilen diese Zeitung. Mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten berichten darin von ihrem eigenen Zugang zum christlichen Glauben. Das kann man interessant finden. Das kann man auch unglaublich altmodisch und dämlich finden. Aber vielleicht ist der Eine oder die Andere doch motiviert, wieder oder zum ersten Mal einen der christlichen Gottesdienste in Oranienburg zu besuchen. Vielleicht ist diese Zeitung ein Denkanstoß für Menschen in Oranienburg, die sich nach Halt, Frieden, Zuversicht und Hoffnung sehnen und bisher nicht gefunden haben. Das wäre schön.

Die christlichen Kirchen und Gemeinden Oranienburgs freuen sich auf Ihren Besuch, Ihre – gern auch kritischen – Fragen und auf Menschen, die jene Hoffnung suchen, die der christliche Glaube zu geben verspricht.

Ansprechpartner für persönliche Rückfragen:

Maria Baun
E-Mail: mariabaun4@gmail.com
WhatsApp: 0176-57642695
Jörn Weimer
E-Mail:       joern.weimer@cjo.de
WhatsApp: 01511-5827273

Übrigens: Die Zeitung wird von meist jungen Christen aus einigen Kirchen und Gemeinden Oranienburgs auf ehrenamtlicher Basis verteilt. Eine Übersicht über die christliche Kirchen und Gemeinden finden Sie hier.

Sie haben keine Zeitung erhalten?

Eine Version mit leicht anderen Texten stellen wir hier als PDF-Datei zur Verfügung.

Taufe am Lehnitzsee

Wer schon immer mal wissen wollte, was das ‚Christliche‘ in unserem Namen bedeutet, konnte heute am Lehnitzsee einen öffentlichen Tauf-Gottesdienst miterleben. Zwei junge Männer und eine junge Frau haben sich zu ihrem Glauben an Jesus bekannt und sich als Zeichen dafür taufen lassen.

DirtBike reboot

Die DirtBike-Strecke gleich neben den Skater in Oranienburg sieht schon eine Weile nicht mehr wirklich einladend aus. Auf Wunsch der dort spielenden Jugendlichen haben wir uns dieser Sache angenommen und einen Projekttag auf die Beine gestellt, um die Strecke nach Jahren wieder aufzufrischen.

Fast 30 Jungen und Mädchen im Alter von 7-25 Jahren haben mitgemacht und die Lehmhügel mit Schaufeln dun Spitzhacke bearbeitet. Unterstützung bekamen wir von der Feuerwehr, die zu Beginn das Gelände bewässerte und aus hartem Lehmboden wunderbaren Matsch machte. Außerdem kam Stadtbauhof mit einem Radlader, so dass der frisch angelieferte Lehm schneller verteilt werden konnte. Mit so viel Unterstützung und den Jugendlichen aus unterschiedlichen Cliquen und einigen ganz jungen Erwachsenen, die schon etwas Erfahrung beim Bau einer Dirtbike-Strecke hatten kamen wir sehr gut voran.

Das JugendCafé des CJO e.V. versorgte alle Teilnehmer mit kühlen Erfrischungsgetränken und schattigen Plätzen für die Erholungspausen zwischendurch. Im Anschluss an die Buddelaktion wurde dann gemeinsam Pizza gebacken, denn der mobile Pizzabackofen musste auch dringend eingeweiht werden. Da waren dann auch viele Eltern und jüngere Geschwister dabei, was dem Projekttag fast schon einen festlichen Charakter verlieh.

Wir danken den Mitarbeitern der Feuerwehr und der Stadtverwaltung Oranienburg für die große Hilfe, alles Werkzeug und die tolle Zusammenarbeit. Es hat wirklich Spaß gemacht!

Spende für Kita Leuchtturm

Es ist nicht der erste Besuch von Stephan Morgenroth und Pierre Neumann in der Christlichen Kita Leuchtturm in Oranienburgs Innenstadt. Die Geschäftsführer von M-Asphalt und Havelbeton sind gern gesehene Gäste für die einige Kinder am Vormittag ein Winter- und ein Weihnachtslied vortragen. Das wird nicht nur an der praktischen Unterstützung beim Bau vor fast fünf Jahren liegen, sondern auch an den beiden Schecks über je 500,-€, die beide mitbringen. „Wir wollen als regionale Firmen auch etwas von unserem wirtschaftlichen Erfolg in der Region abgeben“, sagt Pierre Neumann und fügt hinzu: „Besser sozial gestalten als später Armut verwalten.“ Darum ist ihnen nicht nur die Förderung von Sportvereinen wichtig, bei denen z.B. Havelbeton in Oranienburg als Sponsor auftritt. Die Kita Leuchtturm unterstützen sie ebenfalls und freuen sich, dass das Geld den Kindern zu Gute kommt. Die Kinder und Erzieher wünschen sich für den Außenbereich ein Kletterpferd. Dank der großzügigen Spende wird das jetzt wohl möglich sein. 

Handout zur Präsentation der Mobilen Jugendarbeit im Ausschuss für Bildung, Jugend und Bürgerbeteiligung am 07.11.2018

Seit Oktober 2017 verantworten wir die mobile Jugendarbeit in Oranienburg. Mit unseren Mitarbeitern Matthias Klein und Johannes Herzberg konnten wir zwei engagierte und qualifizierte Fachkräfte gewinnen, die ein Herz für die Jugendlichen unserer Stadt haben. 

Sie können dieses Handout auch als PDF-Datei herunterladen.

Ein kurzer Clip vom Sccoter-Contest der mobilen Jugendarbeit des CJO e.V.
in Kooperation mit dem SPI und Impuls e.V.

Ziele Mobiler Jugendarbeit

  • Jugendliche erreichen, die aus verschiedensten Gründen das Angebot der Jugendeinrichtungen nicht wahrnehmen 1
  • Gesetzliche Grundlage für die Mobile Jugendarbeit: § 11 Jugendarbeit, § 13 SGB VIII Jugendsozialarbeit 2
    • Angebote zur Förderung der Entwicklung sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt werden 3
    • Jungen Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, sollen im Rahmen der Jugendhilfe sozialpädagogische Hilfen angeboten werden […]. 4

Für wen?

  • Für Kinder und Jugendliche, die versuchen ihre Probleme in den Bereichen Familie, Schule, Arbeit, Drogen etc. zu bewältigen, in dem sie sich den Sozialraum aneignen, d.h. zu „ihrem Wohnzimmer“ deklarieren
    • In dem Moment fallen sie aus dem System bzw. werden von den „Raumwärtern“, Security und Polizei als „abweichende oder delinquente“ Jugendliche wahrgenommen. Mobile Jugendarbeit fragt nach dem dahinterliegenden Grund für solche Bewältigungsstrategien.5

Mobile Jugendarbeit im Überblick

  • Streetwork
    • aufsuchende Jugendsozialarbeit an den Treffpunkten der Jugendlichen
    • Arbeit im natürlichen Lebensraum der Jugendlichen
  • Einzelarbeit
    • individuelle, einzelfallbezogene Angebote
    • Einstiegsberatung und Vermittlung (z. B. zu Schuldnerberatung, Drogenberatung)
    • Vermittlung materieller Hilfen (z.B. Wohnungslosenhilfe)
    • Hilfe bei jugendtypischen Problemen in den Bereichen Schule und Arbeit, Finanzen, Familie, Drogen und Sucht, Polizei und Justiz
  • Gruppen/ Projektarbeit Durchführung von Freizeitaktivitäten, sowie Vermittlung bei Cliquenkonflikten Sportangebote
    • Fußball, Skaten/ Scooter fahren, Slackline,Tischtennis, Tanz AG
    Kreativangebote
    • Sticker basteln, Siebdruck, Sketchbook, Graffiti (Stencil)
    Gesundheitsförderung
    • gemeinsames kochen (möglichst auch draußen vor Ort), Gemüse- und Kräuterbeet
    Mobile Fahrrad-/ Scooterwerkstatt
      Medienerziehung
      • Videoworkshop

    Mobile Jugendarbeit in Zahlen

    Alter und Geschlecht

    (Quelle: eigene Erhebung 2018)

    Januar bis Juli 2018

    (Quelle: eigene Erhebung 2018)

    Aus etwa 1/3 der Kontakte wurden Kontaktgespräche zu meist lebensweltlichen, aber auch zu Themen rund um Familie und Problem- sowie Krisenthemen geführt, die in einigen Fällen auch in einer Begleitung, (Einzelarbeit) oder Vermittlung gemündet sind.

    Fazit

    • Zu den besonderen Bedarfen einer wachsenden Gruppe von Kindern und Jugendlichen sehen wir vor allem Bedarf an Mobiler Kinderarbeit, da wir, vor allem am problembelasteten Treffpunkt Tolora-Gelände sehr viele Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren antreffen, häufig ohne Begleitung einer erwachsenen Person. Unsere Statistik gibt das nicht wieder, weil wir nur die tatsächlichen Kontakte zählen und nicht, wie viele Kinder sich im Allgemeinen an einem Ort, in diesem Fall am Skater, aufhalten.
    • Es besteht auch ein großer Bedarf an Mobiler Mädchen-Jugendarbeit, wir treffen bspw. am Tolora-Gelände viele Mädchen im Teenager-Alter an, bei denen wir einen großen Bedarf an einem weiblichen Gegenüber im Sinne einer weiblichen Fachkraft sehen.
    • Es gibt in Oranienburg viele junge Erwachsene in prekären Lebenssituationen, denen es an Zukunftsperspektive fehlt. Das äußert sich u.a. in problematischem Alkohol- und Drogenkonsum und delinquentem Verhalten. Häufig leben Personen dieser Gruppe der jungen Erwachsenen in provisorischen bis illegalen Wohnverhältnissen. Es fehlt in Oranienburg zum einen an günstigem, für junge Oranienburger erreichbarem Wohnraum und auch an einer landkreisweiten Krisenunterkunft für junge Erwachsene, die ihnen hilft, mit professioneller Unterstützung ihr Leben wieder in geordnete Bahnen zu bekommen.

    Quellenverzeichnis

    Christliches Jugendzentrum Oranienburg 2017. Konzeption Mobile Jugendarbeit

    Landkreis Oberhavel 2012. Leitlinien zu den Handlungsfeldern der Mobilen Jugendarbeit

    Reutlinger, Christian. 1998. Urbane Lebenswelten und Sozialraumorientierung. In: Deinet, Ulrich & Sturzenhecker, Benedikt. Hrsggb. Handbuch Offene Kinder- und Jugendarbeit

    _______________

    1 Landkreis Oberhavel 2012. Leitlinien zu den Handlungsfeldern der Mobilen Jugendarbeit S. 2

    234 Christliches Jugendzentrum Oranienburg 2017. Konzeption Mobile Jugendarbeit S. 5

    5 Reutlinger in Deinet 1998. Handbuch offene Kinder- und Jugendarbeit S. 404

    Das solltest Du nicht verpassen:

    24. Dezember 2019
    • Heilig-Abend-Party
      24. Dezember 2019 @ 17:00 - 22:00

      CJO e.V. - Rungestr. 35 - 16515 Oranienburg

      In jedem Jahr öffnen wir unser Haus für alle Oranienburger, die diesen Heiligen Abend nicht allein verbringen möchten. Jeder der keine Familie hat, ist herzlich eingeladen, mit uns zu feiern.
      Wir beginnen um 17:00 Uhr mit einer Weihnachtsandacht mit Theaterstück und treffen uns danach zu einem gemütlichen Abend mit leckerem Essen. Der Eintritt ist frei, Essen und Getränke natürlich auch.

    Willkommen im CJO e.V.

    Mit einem KinderMobil, dem JugendCafé, einer Eltern-Kind-Gruppe, einer Kita und betreuten Wohngruppen, sind wir für Kinder, Jugendliche und Eltern in Oranienburg Hilfe und Partner. Wir sind keine Helden, aber wir geben unser Bestes für unsere Stadt. In unserer Projekten begleiten wir Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg in und durchs Leben. Wir beraten Eltern in schwierigen Familiensituationen und prägen unsere Gäste, Besucher und Klienten mit unserem Glauben an einen Gott, für den jeder Mensch wertvoll, wichtig und liebenswert ist. 

    Bitte beachtet auch unsere Facebook-Seite.