Spende für Kita Leuchtturm

Es ist nicht der erste Besuch von Stephan Morgenroth und Pierre Neumann in der Christlichen Kita Leuchtturm in Oranienburgs Innenstadt. Die Geschäftsführer von M-Asphalt und Havelbeton sind gern gesehene Gäste für die einige Kinder am Vormittag ein Winter- und ein Weihnachtslied vortragen. Das wird nicht nur an der praktischen Unterstützung beim Bau vor fast fünf Jahren liegen, sondern auch an den beiden Schecks über je 500,-€, die beide mitbringen. „Wir wollen als regionale Firmen auch etwas von unserem wirtschaftlichen Erfolg in der Region abgeben“, sagt Pierre Neumann und fügt hinzu: „Besser sozial gestalten als später Armut verwalten.“ Darum ist ihnen nicht nur die Förderung von Sportvereinen wichtig, bei denen z.B. Havelbeton in Oranienburg als Sponsor auftritt. Die Kita Leuchtturm unterstützen sie ebenfalls und freuen sich, dass das Geld den Kindern zu Gute kommt. Die Kinder und Erzieher wünschen sich für den Außenbereich ein Kletterpferd. Dank der großzügigen Spende wird das jetzt wohl möglich sein. 

Heilig Abend nicht allein!

Heilig Abend nicht allein!Seit vielen Jahren öffnen wir am Heiligen Abend unsere Räume in der Oranienburger Rungestr. 35 für alle, die Weihnachten nicht allein feiern möchten.

Schon fast traditionell gehört dazu eine Weihnachtsandacht und ein Theaterstück der Kinder und Jugendlichen, die unsere Angebote besuchen. Danach treffen wir uns zu einem gemütlichen Abend und feiern Weihnachten. Für alle Besucher gibt es leckeres Essen und Getränke.

Herzlich laden wir jeden, der den Heiligen Abend nicht allein verbringen will, zu uns ein.

Eintritt frei, dank Spenden Essen und Getränke auch!
Anmeldung nicht erforderlich!

Hinweis: Für alle, die den Heiligen Abend zu Hause feiern, bieten wir bereits um 15:00 Uhr einen Weihnachtsandacht mit Theaterstück an. So ist um 17:00 Uhr genügend Platz für unsere Gäste, die den Abend mit uns feiern.

Handout zur Präsentation der Mobilen Jugendarbeit im Ausschuss für Bildung, Jugend und Bürgerbeteiligung am 07.11.2018

Seit Oktober 2017 verantworten wir die mobile Jugendarbeit in Oranienburg. Mit unseren Mitarbeitern Matthias Klein und Johannes Herzberg konnten wir zwei engagierte und qualifizierte Fachkräfte gewinnen, die ein Herz für die Jugendlichen unserer Stadt haben. 

Sie können dieses Handout auch als PDF-Datei herunterladen.

Ein kurzer Clip vom Sccoter-Contest der mobilen Jugendarbeit des CJO e.V.
in Kooperation mit dem SPI und Impuls e.V.

Ziele Mobiler Jugendarbeit

  • Jugendliche erreichen, die aus verschiedensten Gründen das Angebot der Jugendeinrichtungen nicht wahrnehmen 1
  • Gesetzliche Grundlage für die Mobile Jugendarbeit: § 11 Jugendarbeit, § 13 SGB VIII Jugendsozialarbeit 2
    • Angebote zur Förderung der Entwicklung sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt werden 3
    • Jungen Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, sollen im Rahmen der Jugendhilfe sozialpädagogische Hilfen angeboten werden […]. 4

Für wen?

  • Für Kinder und Jugendliche, die versuchen ihre Probleme in den Bereichen Familie, Schule, Arbeit, Drogen etc. zu bewältigen, in dem sie sich den Sozialraum aneignen, d.h. zu „ihrem Wohnzimmer“ deklarieren
    • In dem Moment fallen sie aus dem System bzw. werden von den „Raumwärtern“, Security und Polizei als „abweichende oder delinquente“ Jugendliche wahrgenommen. Mobile Jugendarbeit fragt nach dem dahinterliegenden Grund für solche Bewältigungsstrategien.5

Mobile Jugendarbeit im Überblick

  • Streetwork
    • aufsuchende Jugendsozialarbeit an den Treffpunkten der Jugendlichen
    • Arbeit im natürlichen Lebensraum der Jugendlichen
  • Einzelarbeit
    • individuelle, einzelfallbezogene Angebote
    • Einstiegsberatung und Vermittlung (z. B. zu Schuldnerberatung, Drogenberatung)
    • Vermittlung materieller Hilfen (z.B. Wohnungslosenhilfe)
    • Hilfe bei jugendtypischen Problemen in den Bereichen Schule und Arbeit, Finanzen, Familie, Drogen und Sucht, Polizei und Justiz
  • Gruppen/ Projektarbeit Durchführung von Freizeitaktivitäten, sowie Vermittlung bei Cliquenkonflikten Sportangebote
    • Fußball, Skaten/ Scooter fahren, Slackline,Tischtennis, Tanz AG
    Kreativangebote
    • Sticker basteln, Siebdruck, Sketchbook, Graffiti (Stencil)
    Gesundheitsförderung
    • gemeinsames kochen (möglichst auch draußen vor Ort), Gemüse- und Kräuterbeet
    Mobile Fahrrad-/ Scooterwerkstatt
      Medienerziehung
      • Videoworkshop

    Mobile Jugendarbeit in Zahlen

    Alter und Geschlecht

    (Quelle: eigene Erhebung 2018)

    Januar bis Juli 2018

    (Quelle: eigene Erhebung 2018)

    Aus etwa 1/3 der Kontakte wurden Kontaktgespräche zu meist lebensweltlichen, aber auch zu Themen rund um Familie und Problem- sowie Krisenthemen geführt, die in einigen Fällen auch in einer Begleitung, (Einzelarbeit) oder Vermittlung gemündet sind.

    Fazit

    • Zu den besonderen Bedarfen einer wachsenden Gruppe von Kindern und Jugendlichen sehen wir vor allem Bedarf an Mobiler Kinderarbeit, da wir, vor allem am problembelasteten Treffpunkt Tolora-Gelände sehr viele Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren antreffen, häufig ohne Begleitung einer erwachsenen Person. Unsere Statistik gibt das nicht wieder, weil wir nur die tatsächlichen Kontakte zählen und nicht, wie viele Kinder sich im Allgemeinen an einem Ort, in diesem Fall am Skater, aufhalten.
    • Es besteht auch ein großer Bedarf an Mobiler Mädchen-Jugendarbeit, wir treffen bspw. am Tolora-Gelände viele Mädchen im Teenager-Alter an, bei denen wir einen großen Bedarf an einem weiblichen Gegenüber im Sinne einer weiblichen Fachkraft sehen.
    • Es gibt in Oranienburg viele junge Erwachsene in prekären Lebenssituationen, denen es an Zukunftsperspektive fehlt. Das äußert sich u.a. in problematischem Alkohol- und Drogenkonsum und delinquentem Verhalten. Häufig leben Personen dieser Gruppe der jungen Erwachsenen in provisorischen bis illegalen Wohnverhältnissen. Es fehlt in Oranienburg zum einen an günstigem, für junge Oranienburger erreichbarem Wohnraum und auch an einer landkreisweiten Krisenunterkunft für junge Erwachsene, die ihnen hilft, mit professioneller Unterstützung ihr Leben wieder in geordnete Bahnen zu bekommen.

    Quellenverzeichnis

    Christliches Jugendzentrum Oranienburg 2017. Konzeption Mobile Jugendarbeit

    Landkreis Oberhavel 2012. Leitlinien zu den Handlungsfeldern der Mobilen Jugendarbeit

    Reutlinger, Christian. 1998. Urbane Lebenswelten und Sozialraumorientierung. In: Deinet, Ulrich & Sturzenhecker, Benedikt. Hrsggb. Handbuch Offene Kinder- und Jugendarbeit

    _______________

    1 Landkreis Oberhavel 2012. Leitlinien zu den Handlungsfeldern der Mobilen Jugendarbeit S. 2

    234 Christliches Jugendzentrum Oranienburg 2017. Konzeption Mobile Jugendarbeit S. 5

    5 Reutlinger in Deinet 1998. Handbuch offene Kinder- und Jugendarbeit S. 404

    Willkommen im CJO e.V.

    Mit einem KinderMobil, dem JugendCafé, einer Eltern-Kind-Gruppe, einer Kita und betreuten Wohngruppen, sind wir für Kinder, Jugendliche und Eltern in Oranienburg Hilfe und Partner. Wir sind keine Helden, aber wir geben unser Bestes für unsere Stadt. In unserer Projekten begleiten wir Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg in und durchs Leben. Wir beraten Eltern in schwierigen Familiensituationen und prägen unsere Gäste, Besucher und Klienten mit unserem Glauben an einen Gott, für den jeder Mensch wertvoll, wichtig und liebenswert ist. 

    Bitte beachtet auch unsere Facebook-Seite.